Über

FORSCHUNG AN TIEREN

eine interdisziplinäre Vorlesungsreihe über Nutzen und Grenzen einer Praxis

Tierversuche sind ein fester Bestandteil der Forschung. Aus Sicht vieler Wissenschaftler*innen sind Experimente am lebenden Tier für den Erkenntnisgewinn unverzichtbar, da sie nicht vollständig durch Alternativen, wie z.B. Computersimulationen und Zellkulturen, ersetzt werden können. Kritiker*innen argumentieren, dass sich die Erkenntnisse aus Tierversuchen nicht mit ausreichender Sicherheit auf den Menschen übertragen lassen. Tierschützer*innen und Tierrechtler*innen verweisen auf das Leid, das die Versuchstiere in den Experimenten erfahren, und stellen infrage, ob dieses durch den Nutzen der Tierforschung gerechfertigt werden kann.

 

Mit der Vortragsreihe möchten wir einen Raum schaffen, in dem verschiedene Positionen zum Thema Tierversuche dargestellt und diskutiert werden können. Wir hoffen, damit sowohl einen Beitrag zur gesellschaftlichen Debatte als auch zur individuellen Meinungsbildung leisten zu können. Die Vortragsreihe richtet sich an Stipendiat*innen der Studienstiftung sowie Studierende, Doktorand*innen und Dozierende, die direkt oder indirekt mit Tierforschung in Berührung stehen oder sich aus anderen Gründen für das Thema interessieren. Auch Zuhörer*innen, die nicht der Universität angehören, sind herzlich willkommen.

Die Veranstaltung wird als Teil von "Stipendiatinnen und Stipendiaten machen Programm" (SmP) von der Studienstiftung des deutschen Volkes gefördert.